Achtung: Die Schritte des DeltaQ-Customizings außer Schritt 2 sind Mandantenabhängig.

Um die DeltaQ-Komponente nutzen zu können, sind einige Customizing-Einstellungen im SAP vorzunehmen, die im Folgenden Schritt für Schritt beschrieben sind.

Schritt 1

Legen Sie in der Transaktion SM59 eine neue RFC-Destination vom Typ R/3 an (z.B. mit Namen XTRACT01, Connection Type 3). Sie brauchen keinen Verbindungstest durchzuführen. Die Destination muss nur vorhanden sein.

Schritt 2 (Optional)

Der 2. Schritt, also die Anlage der logischen Destination, ist optional. Im Schritt 3 wird beim Ausführen des FuBas RSAP_BIW_CONNECT_40 automatisch die logische Destination angelegt.

Legen Sie mit Hilfe der Transaktion SALE ein logisches System an mit demselben Namen wie die Destination aus Schritt 1.

DeltaQ-Customizing-01

Der 2. Schritt, also die Anlage der logischen Destination, ist optional. Im Schritt 3 wird beim Ausführen des FuBas RSAP_BIW_CONNECT_40 automatisch die logische Destination angelegt.

Schritt 3

Gehen Sie in die Transaktion SE37 und rufen Sie den Baustein RSAP_BIW_CONNECT_40 in der Testumgebung auf. Füllen Sie die Import-Parameter wie im Screenshot angegeben.
Der Parameter I_SLOGSYS ist der logische Name des Quellsystems. Falls Sie diesen nicht wissen, schauen Sie in die Tabelle T000 für den jeweiligen Mandanten (Feld LOGSYS).
Das Feld I_SAPRL wird automatisch vom SAP-System gesetzt. Mit F8 starten Sie den Baustein.

Achtung: Dieser Schritt setzt voraus, dass das SAP-System in bestimmten Bereichen (2 bis 3) veränderbar ist. , für weitere Infos siehe unseren folgenden Knowledge base Artikel.

Achtung: Die Werte für die Felder I_BASIC_IDOC und I_TSPREFIX müssen eindeutig für alle RFC-Destinationen sein. Wenn Sie ZXTIDOC und XT schon für XTRACT01 verwendet haben, können Sie für XTRACT02 z.B. ZX2IDOC und X2 verwenden.

DeltaQ-Customizing-02

DeltaQ-Customizing-03

Schritt 4

Gehen Sie wieder in die Transaktion SM59 und löschen Sie die Destination, die Sie im Schritt 1 angelegt haben (Detailanzeige -> Menü Löschen). Legen Sie dann eine neue Destination an mit exakt demselben Namen, diesmal aber vom Connection Typ T=TCP/IP. Der Aktivierungstyp muss registrierbares Serverprogramm sein; als Program ID tragen Sie den Namen der Destination ein.

Gateway Host ist der Name (oder IP-Adresse) Ihres SAP-Systems (ptmalg ist der Name des in dieser Anleitung verwendeten SAP-Systems).
Gateway Service ist in der Regel in der Form sapgwNN, wobei NN die ID ihres SAP-Systems ist, eine zweistellige Zahl zwischen 00 und 00.

DeltaQ-Customizing-04

Optional: Anpassung der tRFC-Optionen der gerade erstellten RFC Destination. Rufen Sie in der Transaktion SM59 Bearbeiten - TRFC-Optionen auf, und setzen Sie den Parameter Verbindungsversuche bis zur Aufgabe auf 30 und Pause zw. 2 Versuchen [min] auf 2.

Schritt 5

Führen Sie den Baustein RSAS_RBWBCRL_STORE wie unten gezeigt aus. Er dient dazu, das neue Zielsystem zu aktivieren.

DeltaQ-Customizing-05

Schritt 6

In unserer Knowledge Base finden Sie die Anleitung zu der Registrierung des RFC Servers in SAP.

Achtung: Dieser Schritt gilt ab der SAP Kernel-Version 720.

Schritt 7

Ändern Sie in der Transaktion SMQS den Parameter Max.Verb. auf den Wert 10. Erhöhen Sie diesen Wert, wenn Sie mehrere DeltaQ-Extraktionen auf derselben RFC Destination parallel ausführen.

Bei Fehlern bitte im DeltaQ Troubleshooting Guide (Englisch) nachschlagen.