Um mit dem Webservice weiter zu arbeiten und diesen beispielsweise in einen SharePoint-Workflow einzubinden, empfiehlt es sich, zu überprüfen, ob der Webservice aufrufbar und voll funktionstüchtig ist. Sehr komfortabel geht dies mit einem REST-Client. Grundsätzlich können Sie jeden beliebigen Open Source-REST-Client verwenden, der HTTP-Methoden verarbeiten kann und das Setzen von Header-Werten zulässt.

Geben Sie die Webservice-URL in die REST-Client Kommandozeile ein und ersetzen Sie die Endung $metadata mit Items. Dies ist der Befehl, um mit der HTTP-Methode POST Listenelemente zu erstellen.

Grundsätzliches zu den CRUD-Operationen für Listen und Listenelemente mit der SharePoint2013 REST-Schnittstelle finden Sie z.B. hier:
https://msdn.microsoft.com/de-de/library/office/dn292552.aspx

WSD-OData-Example26

WSD-OData-Example27

Wählen Sie die HTTP-Methode POST im REST-Client und fügen Sie folgende Header-Werte hinzu.

Content-Type: application/json

Accept: application/json

Authorization: Basic > Der Header wird über den Basic Auth Karteireiter erzeugt. Basic Authentication muss dafür in den Internet Information Services (IIS) aktiviert sein.

WSD-OData-Example28

Im Request Body müssen die Parameter hinterlegt werden, die mit dem Webservice übertragen werden sollen. Wählen Sie für jeden im Webservice definierten Parameter (MATERIAL, DOC_TYPE, etc.) sinnvolle Eingabewerte.

Beachten Sie dabei unbedingt die OData Parameter-Konventionen, sonst erhalten beim Senden des Webservices einen Fehler: http://www.odata.org/documentation/odata-version-2-0/overview/

WSD-OData-Example29

Führen Sie anschließend den Webservice aus. Wenn alles korrekt konfiguriert ist, werden die geposteten Daten im Result-Fenster angezeigt.

WSD-OData-Example31

Auf SAP-Seite kann anschließend überprüft werden, ob die Bestellanforderung angelegt wurde (Tabelle EBAN).

WSD-OData-Example32_1